PKV Lexikon

 

Abdingung

Wenn Ärzte für eine Behandlung höhere Kosten erheben, als die Gebührenordnung für Ärzte vorschreibt, müssen sie dies durch eine Abdingung kundtun. Diesem Vertrag muss der Patient zustimmen.

Ablehnung

Private Krankenversicherungen unterliegen keiner Aufnahmepflicht und haben das Recht, Antragssteller unter bestimmten Voraussetzungen abzulehnen.

Abrechnungsprinzip

Das Abrechnungsprinzip der privaten Krankenversicherung folgt dem Kostenerstattungsprinzip. Patienten bekommen Kosten von der PKV erstattet.

Aktuar

Jede Krankenvollversicherung ist gesetzlich verpflichtet, einen Aktuar einzustellen. Ein Aktuar ist ein Versicherungsmathematiker, der für die Überprüfung der finanziellen Lage einer Versicherung zuständig ist.

Akupunktur (Heilverfahren)

Die Akupunktur ist eine chinesische Heilmethode und zählt zu den alternativen Heilverfahren. Wird sie von einem anerkannten Heilpraktiker durchgeführt, übernimmt die PKV in der Regel die Kosten einer Behandlung.

Alkoholklausel

In vielen Versicherungsverträgen der privaten Krankenversicherungen ist eine Alkoholklausel enthalten. Wird ein Schaden durch den Einfluss von Alkohol verursacht, kann es zu einem Leistungsausschluss kommen.

Allgemeinärztliche Behandlung

Unter einer allgemeinärztlichen Behandlung wird entweder die medizinische Grundversorgung der PKV oder die Behandlung eines Allgemeinmediziners verstanden.

Allgemeine Krankenhausleistungen

Patienten, die in der gesetzlichen Krankenversicherung oder im Basistarif einer privaten Krankenversicherung versichert sind, haben bei einem stationären Krankenhausaufenthalt Anspruch auf allgemeine Krankenhausleistungen. Leistungen die darüber hinaus gehen, müssen selbst gezahlt werden.

Allgemeine Versicherungsbedingungen

Die Allgemeinen Versicherungsbedingungen sind Grundlage eines jeden Vertrags im Bereich der Krankenversicherung. In der privaten Krankenversicherung werden sie in Musterbedingungen und Tarifbedingungen unterteilt.

Alternative Heilmethoden

Alternative Heilmethoden zählen zur Alternativ- und Komplementärmedizin. Sie werden von Heilpraktikern und Ärzten angewendet. Behandlungskosten werden von der privaten Krankenversicherung unter bestimmten Voraussetzungen erstattet.

Alterungsrückstellung

Eine private Krankenversicherung bildet Altersrückstellungen, damit die Beiträge der Versicherungsnehmer auch im Alter relativ stabil bleiben und nicht zu stark ansteigen.

Ambulante Behandlung

Kann ein Patient nach einer ärztlichen Behandlung wieder nach Hause gehen, spricht man von einer ambulanten Behandlung.

Ambulante Pflege

Werden pflegebedürftige Menschen in ihrer häuslichen Umgebung gepflegt, spricht man von einer ambulanten Pflege. Sie kann durch professionelles oder nicht professionelles Personal erfolgen.

Annahmepflicht

Patienten die berechtigt sind, in eine gesetzliche Krankenversicherung einzutreten, dürfen von der Kasse nicht abgelehnt werden. In der privaten Krankenversicherung hingegen gibt es eine Annahmepflicht nur in Ausnahmefällen.

Anrechnungsbetrag

Die Differenz zwischen dem aktuellen Beitrag und dem Beitrag der bei Neuabschluss einer privaten Krankenversicherung zu zahlen wäre, wird als Anrechnungsbetrag bezeichnet.

Anschlussheilbehandlung

Nach einem Krankenhausaufenthalt oder einer Operation folgt eine Anschlussheilbehandlung. Sie hat die vollständige Genesung des Patienten zum Ziel.

Anthroposophische Medizin

Die Anthroposophische Medizin geht auf Rudolf Steiner zurück und zählt zu den alternativen Therapieformen. Sie setzt sich aus Teilen der Philosophie, der Mystik, der Religion und der Naturwissenschaft zusammen.

Antihomotoxische Therapie

Die antihomotoxische Therapie geht davon aus, dass Schadstoffe Krankheiten verursachen. Sie ist nur eingeschränkt als Heilverfahren anerkannt.

Antragsannahme

Um einer Krankenversicherung beizutreten, müssen Versicherungsnehmer zunächst einen Antrag stellen. Private Krankenversicherungen können über die Antragsannahme entscheiden und gegebenenfalls eine Ablehnung aussprechen.

Antragstellung

Damit ein Versicherungsvertrag zunächst zustande kommt, müssen Versicherungsnehmer eine Antragsstellung durchführen. Danach entscheidet die Versicherung, ob sie dieser zustimmt oder nicht.

Anzeigepflicht

Versicherungsnehmer unterliegen einer gesetzlichen Anzeigepflicht. Daher müssen sie wahrheitsgemäße Angaben zu ihrem Gesundheitszustand im Rahmen der Risikoprüfung machen.

Applied Kinesiology

Die Applied Kinesiologie bezeichnet ein Therapiekonzept der Alternativmedizin und befasst sich mit der Bewegung von Muskelgruppen.

Arbeitgeberwechsel

Arbeitnehmer müssen bei einem Arbeitgeberwechsel dem Arbeitgeber mitteilen, bei welcher Krankenversicherung sie versichert sind.

Arbeitgeberzuschuss

Angestellte mit einer privaten Krankenversicherung haben Anspruch auf einen Arbeitgeberzuschuss zu den Beiträgen.

Arbeitslosigkeit

Werden Privatversicherte arbeitslos, müssen sie nicht zwingend in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln. Unter bestimmten Voraussetzungen können sie in der privaten Krankenversicherung bleiben.

Arbeitsunfähigkeit

Wer seinen Beruf aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls über einen längeren Zeitraum nicht mehr ausüben kann, wird als arbeitsunfähig bezeichnet. Ab dem dritten Krankheitstag ist eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen.

Arzneimittel

Das Arzneimittelgesetz legt in Deutschland fest, ob ein Arzneimittel verschreibungspflichtig ist oder nicht. Je nach Tarif einer privaten Krankenversicherung werden die Kosten für alle zugelassenen und rezeptpflichtigen Arzneimittel übernommen.

Arztleistungen

Die Kosten für eine Arztleistung werden von den Krankenkassen vernommen.  Wie hoch diese ausfallen, wird durch die Gebührenordnung für Ärzte festgelegt.

Ayurveda

Ayurveda ist eine indische Heilkunst, die jedoch wissenschaftlich nicht anerkannt ist. Ob die Kosten übernommen werden, hängt vom Tarif der privaten Krankenversicherung ab.

Basistarif

Seit dem Jahr 2009 sind die privaten Krankenversicherer verpflichtet, einen Basistarif an zu bieten. Die Leistungen des Basistarifs sind mit dem der gesetzlichen Krankenversicherungen vergleichbar.

Beamte

Beamte müssen sich nicht zwingend privat krankenversichern, sondern können auch als freiwillige Mitglieder in die gesetzliche Krankenversicherung eintreten.

Beamtenanwärter

Beamtenanwärter sind Beamte in der Ausbildung. Für Beamtenanwärter bieten die privaten Krankenversicherungen teilweise günstige Tarife an.

Befreiung der Versicherungspflicht

Gesetzlich Versicherungspflichtige können sich unter bestimmten Voraussetzungen von der Versicherungspflicht befreien lassen.

Beihilfe

Beamte, Soldaten und Berufsrichter erhalten zur Krankenversicherung eine finanzielle Unterstützung, die sogenannte Beihilfe. Sie ist vergleichbar mit dem Arbeitgeberanteil der gesetzlichen Krankenversicherung.

Beitragsbemessungsgrenze

Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung hat Auswirkungen auf den maximalen Arbeitgeberzuschuss für eine private Krankenversicherung und den Basistarif.

Derma Punktur

Die Derma Punktur verhilft mit Schmerzreizen zu einer Schmerzlinderung. Sie kann vom Patienten selbst oder vom Heilpraktikern angewendet werden.

Doppelversicherung (Mehrfachversicherung)

Hat ein Versicherungsnehmer das gleiche Risiko bei mehreren Versicherungen versichert, spricht man von einer Doppelversicherung. In der Krankenversicherung ist dies in der Regel nicht rechtens.

Dynamische Einkommensversicherung

Mit der dynamischen Einkommensversicherung in der privaten Krankenversicherung können Versicherungsnehmer ihr Krankentagegeld den aktuellen Lebensumständen anpassen.

Ehegattennachversicherung

Nach einer Heirat können Ehepartner ihre private Krankenversicherung anpassen. Mit der Ehegattennachversicherung lässt sich ein Ehepartner nachträglich versichern.

Eintrittsalter

Wie hoch die Beiträge zu einer privaten Krankenversicherung sind, hängt unter anderem vom Eintrittsalter des Versicherungsnehmers ab. Mit einem höheren Eintrittsalter steigen auch die Beiträge.

Elternzeit

In Deutschland können Eltern, die einer beruflichen Tätigkeit nachgehen, zur Betreuung des eigenen Kindes Elternzeit nehmen. Das Arbeitsverhältnis ruht während dieser Zeit.

Ende der Mitgliedschaft

Versicherungsnehmer können ihre Krankenversicherung nicht ohne weiteres kündigen, da eine Versicherungspflicht besteht.

Erhöhung des Versicherungsschutzes

Prinzipiell hat jeder privat Krankenversicherter die Möglichkeit, seinen Versicherungsschutz zu erhöhen.

Folgebeitrag

In der privaten Krankenversicherung wird zwischen dem Erstbeitrag und dem Folgebeitrag unterschieden

Freiberufler

Freiberufler sind Selbstständige, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Daher müssen sie sich eigenverantwortlich um eine Krankenversicherung bemühen.

Freie Arztwahl

Patienten haben das Recht, sich an einen Arzt ihrer Wahl zu wenden. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung ist die freie Arztwahl eingeschränkt.

Gebührenordnung für Ärzte

Die Gebührenordnung für Ärzte regelt, wie medizinische Leistungen von Ärzten vergütet werden.

Gebührenordnung für Zahnärzte

Die Vergütung der Leistungen von Zahnärzten wird durch die Gebührenordnung für Zahnärzte geregelt.

Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH)

Das Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker regelt die Vergütung von Heilpraktikern.

Gesetzlicher Zuschlag

Damit die Beiträge einer privaten Krankenversicherung auch im Alter stabil bleiben, müssen Versicherungsnehmer einen gesetzlichen Zuschlag in Höhe von 10% zahlen.

Gesundheitsprüfung

Bei Eintritt in eine private Krankenversicherung müssen Versicherungsnehmer zu Beginn eine Gesundheitsprüfung ablegen, damit der Versicherer Risiken und Kosten kalkulieren kann.

Großschadentarif

Der Großschadentarif in der privaten Krankenversicherung ist ein spezieller Tarif mit einer hohen Selbstbeteiligung des Versicherungsnehmers.

Grundschutztarif

Im Jahr 2009 wurde der Grundschutztarif durch den Basistarif ersetzt.

Gruppenversicherung

Besteht eine Gruppenversicherung, ist eine Personengruppe in gemeinsamen Versicherungsvertrag versichert.

Hauptberufliche Selbständigkeit

Sind Versicherungsnehmer hauptberuflich selbstständig, sind sie von der Versicherungspflicht befreit und können zwischen der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung wählen.

Hausarztprinzip

Schließt man einen Tarif mit Hausarztprinzip ab, muss man bei gesundheitlichen Problemen zuerst den Hausarzt aufsuchen.

Häusliche Krankenpflege

Wenn kranke Menschen in ihrer häuslichen Umgebung versorgt und therapiert werden, spricht man von einer häuslichen Krankenpflege.

Heilmittel

Heilmittel sind Mittel, die zur Behandlung und Heilung eingesetzt werden. Die Kostenerstattung kann je nach Krankenversicherung und Tarif variieren.

Heilpraktiker

Ein Heilpraktiker übt die allgemeine Heilkunde aus. Die Berufsbezeichnung ist in Deutschland geschützt, eine einheitliche Ausbildung gibt es nicht.

Hilfsmittel

Hilfsmittel sollen das selbstständige Leben eines Patienten vereinfachen oder verbessern. Sie wirken rein physikalisch.

Höchstaufnahmealter

In der privaten Krankenversicherung gibt es ein Höchstaufnahmealter. Diese Altersgrenze kann von Versicherung zu Versicherung variieren.

Höchstsatz PKV

In der privaten Krankenversicherung werden die Leistungen von den Ärzten nach der Gebührenordnung für Ärzte abgerechnet. Reicht ein Regelhöchstsatz nicht aus, kann bis zum Höchstsatz der Gebührenordnung für Ärzte abgerechnet werden.

Homöopathie in der PKV

Die Homöopathie zählt zu den alternativen Heilmethoden und basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip.

Honorarvereinbarung

Unter bestimmten Voraussetzungen können Ärzte und Zahnärzte mit dem Patienten eine Honorarvereinbarung treffen, die über die Gebührenordnung für Ärzte hinausgeht.

Hundertprozentgrenze Beihilfe

Beamte haben in Deutschland einen Anspruch auf Beihilfe. Die Leistungen einer privaten Krankenversicherung und der Beihilfe dürfen zusammen die Grenze von 100% der Krankheitskosten nicht überschreiten.

Individuelle Gesundheitsleistung

Individuelle Gesundheitsleistungen können Ärzte und Psychologen ihren Patienten anbieten. Diese können die Leistungen gegen eine Selbstzahlung in Anspruch nehmen.

Isokinetische Behandlung

In der medizinischen Rehabilitation wird die isokinetische Behandlung nach Operationen von Sportverletzungen eingesetzt.

Isopathie

Die alternative Behandlungsmethode der Isopathie leitet sich von der Homöopathie ab. Sie geht davon aus, dass Gleiches durch Gleiches geheilt wird.

Jahresarbeitsentgeldgrenze (JAEG)

Durch die Jahresarbeitsentgeldgrenze wird festgelegt, ob ein Angestellter unter die gesetzliche Versicherungspflicht fällt. Ist er versicherungsfrei, kann er sich in der privaten Krankenversicherung versichern lassen.

Kalkulation PKV

In der privaten Krankenversicherung werden die Beiträge nach dem Äquivalenzprinzip kalkuliert. Der Beitragssatz richtet sich unter anderem nach dem Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers und wird individuell berechnet.

Karenzzeit

In der privaten Krankenversicherung ist die Karenzzeit der Zeitraum zwischen einem Versicherungsereignis und einem Leistungsanspruch.

Kinderbeiträge

Da es in der privaten Krankenversicherung keine Familienversicherung gibt, müssen Kinder extra versichert werden. Die private Krankenversicherung bietet daher sogenannte Kinderbeiträge an.

Kindernachversicherung

Sollen Kinder in der privaten Krankenversicherung versichert werden, steht Eltern die Möglichkeit der Kindernachversicherung offen.

Klinik-Card

Patienten der privaten Krankenversicherung haben die Möglichkeit, eine Klinik-Card anzufordern. Die freiwillige Klinik-Card gibt Aufschluss über den Versicherungsschutz des Patienten.

Kölner Systematik (Hamburger Systematik)

Um in eine private Krankenversicherung aufgenommen zu werden, müssen Antragsteller eine Gesundheitsprüfung ablegen. Mit Hilfe der Kölner und Hamburger Systematik bewerten die Krankenversicherungen das Risiko.

Kontrahierungszwang

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung unterliegt die private Krankenversicherung keinem Kontrahierungszwang. Sie hat also das Recht, Antragsteller abzulehnen.

Kostenerstattung

Die private Krankenversicherung rechnet wie die Beihilfe nach dem Prinzip der Kostenerstattung ab.

Krankenhaustagegeld als Zusatzversicherung

Schließt man eine Krankenhaustagegeldversicherung ba, erhält man bei einem medizinisch notwendigen Krankenhausaufenthalt einen vereinbarten Geldbetrag pro Tag.

Krankenhauswahl

In der Krankenversicherung haben Patienten grundsätzlich eine freie Krankenhauswahl. Dieses Recht ist für gesetzlich Krankenversicherte jedoch eingeschränkt.

Krankenkassenwahlrecht

In Deutschland kann man wählen, welcher gesetzlichen Krankenkasse man beitreten möchte. Wer nicht versicherungspflichtig ist, kann eine private Krankenversicherung auswählen.

Krankentagegeld

Wenn Arbeitnehmer oder Freiberufler erkranken, kann dies zu Einkommensausfällen führen. Durch das Krankentagegeld wird verhindert, dass Betroffene eine finanzielle Lücke entsteht.

Krankentransportkosten

Die private Krankenversicherung übernimmt in der Regel die Kosten für einen Krankentransport.

Krankenversicherungspflicht

In Deutschland besteht eine Krankenversicherungspflicht. Die meisten Bürger unterliegen der gesetzlichen Versicherungspflicht. Wer von dieser befreit ist, kann in eine private Krankenversicherung eintreten.

Krankheitskostenvollversicherung

Private Krankenversicherte können in der Krankheitskostenvollversicherung die gewünschten Leistungen individuell gestalten. Je nach Tarif können unterschiedliche Leistungen gewählt werden.

Kündigung

Wer seine gesetzliche Krankenversicherung kündigen möchte, muss in der Regel eine Mindestmitgliedschaft abgeleistet haben. Erst nach dieser Zeit kann die Krankenversicherung gewechselt werden.

Kuren

Kuren zählen zu den Vorsorgeleistungen der Krankenversicherungen. Zu unterscheiden sind stationär und ambulant durchgeführte Kuren.

Leistungsausschluss

Krankenversicherungen übernehmen nicht immer alle Kosten, die durch Behandlungen anfallen. Es gibt Leistungsausschlüsse, die in den Versicherungsbedingungen festgelegt sind.

Leistungsumfang

Der Leistungsumfang einer privaten Krankenversicherung hängt vom jeweiligen Tarif ab.

Logopädie

Die Logopädie behandelt Sprech-, Sprach-, Schluck- und Stimmstörungen und zählt zu den Heilberufen. Ob die Kosten einer logopädischen Behandlung übernommen werden, hängt vom jeweiligen Tarif ab.

Mahnverfahren

Zahlen Versicherungsnehmer ihre Beiträge nicht fristgerecht an die Krankenversicherung, kann es zu einem Mahnverfahren kommen.

Medizinischer Dienst

Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung ist der sozialmedizinische Beratungs- und Begutachtungsdienst der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Die private Krankenversicherung nutzt den Dienst Medicproof

Mehrbettzimmer

Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung werden grundsätzlich in einem Mehrbettzimmer untergebracht. Privatversicherte haben in vielen Tarifen Anspruch auf ein Einzel- oder Zweibettzimmer.

Meldepflicht

Versicherungsnehmer der privaten Krankenversicherung unterliegen in bestimmten Fällen einer Meldepflicht.

Musterbedingungen zur Krankenversicherung (MB/KK und MB/KT)

In der privaten Krankenversicherung gehören die Musterbedingungen zu den Allgemeinen Versicherungsbedingungen und sind für alle privaten Krankenversicherungen gültig.

Mutterschaftsgeld

Versicherungsnehmerinnen, die während ihres Arbeitsverhältnisses schwanger werden, haben Anspruch auf Mutterschaftsgeld.

Mutterschutz

Während der Schwangerschaft unterliegen angestellte Frauen dem Mutterschutz. Gesetzlich ist der Mutterschutz in Deutschland im Mutterschutzgesetz geregelt.

Nachmeldepflicht

Hat man bei einer privaten Krankenversicherung einen Antrag gestellt, unterliegt man einer Nachmeldepflicht. Sollte der Gesundheitszustand vor der Antragsannahme verändern, muss man dies der Versicherung mitteilen.

Nettoverzinsung

Die Nettoverzinsung ist die Verzinsung, die innerhalb eines Geschäftsjahres durch die Kapitalanlagen der Versicherung erzielt wird. In der privaten Krankenversicherung betreffen solche Anlagen vor allem die Altersrückstellungen.

Obliegenheiten

Der Versicherungsnehmer unterliegt gegenüber seiner privaten Krankenversicherung bestimmten Obliegenheiten. Diese muss er beachten, damit das Vertragsverhältnis bestehen bleibt.

Ombudsmann/Ombudsfrau

In der privaten Krankenversicherung gibt es für ein Schlichtungsverfahren zwischen Versicherungsnehmer und Versicherung eine neutrale Schiedsperson. Dies ist entweder ein Ombudsmann oder eine Ombudsfrau.

Optionstarife

Privat und gesetzlich Krankenversicherte können Optionstarife abschließen

Ordentliche Kündigung

In der privaten Krankenversicherung gibt es ein ordentliches Kündigungsrecht. Mit einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Versicherungsjahres kann ein Vertrag gekündigt werden.

Organotherapie

Die Organotherapie geht davon aus, dass viele Krankheiten mit kleinsten Veränderungen im Zellinneren einhergehen.

Pflegebedürftigkeit

Patienten, die als pflegebedürftig gelten, werden in eine von drei Pflegestufen eingeteilt. Ob eine Pflegebedürftigkeit vorliegt, wird von der Pflegeversicherung geprüft.

Pflegepflichtversicherung

Die soziale Pflegeversicherung ist eine Pflichtversicherung in der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung.

Physiotherapie

Die Physiotherapie soll die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des menschlichen Körpers verbessern, wiederherstellen oder erhalten.

Phytotherapie

Die Phytotherapie behandelt Krankheiten mit Heilpflanzen.

Privatärztliche Behandlung

Die privatärztliche Behandlung beschreibt den Umfang an Leistungen und Behandlungsformen, auf die ein Privatversicherter Anspruch hat.

Probeantrag

In der privaten Krankenversicherung kann man einen Probeantrag stellen, um zu prüfen, ob man sich zu regulären Konditionen versichern lassen kann.

Psychotherapie

Die Psychotherapie behandelt psychische Erkrankungen durch anerkannte Verfahren. Ob eine private Krankenversicherung die Kosten übernimmt, hängt vom Tarif ab.

Regelhöchstsatz

Ärzte und Zahnärzte berechnen für ihre Leistungen grundsätzlich de Regelhöchstsatz.

Regelleistungen

Die Regelleistungen sollen die Grundversorgung bei einem stationären Krankenhausaufenthalt sicherstellen.

Restkostenversicherung

Beihilfeberechtigte Versicherungsnehmer können eine Restkostenversicherung abschließen. Diese sichert den Anteil der Krankheitskosten ab, die von der Beihilfe nicht abgedeckt wird.

Risikoprüfung

Wer eine private Krankenversicherung beantragt, muss eine Risikoprüfung absolvieren. Auf Grundlage der Risikoprüfung schätzt die Versicherung das individuelle Risiko eines Antragstellers ein.

Risikozuschlag

Beim Antrag auf eine private Krankenversicherung muss eine Risikoprüfung absolviert werden. Liegt ein erhöhtes Risiko vor, kann die Versicherung ein Risikozuschlag verlangen.

Rooming-in

Beim Rooming-in übernachtet ein Elternteil im Krankenhauszimmer seines Kindes oder in unmittelbarer Nähe davon.

Rückdatierung

Bei einer privaten Krankenversicherung ist es möglich, den Versicherungsbeginn mithilfe einer Rückdatierung um bis zu zwei Monate vorzuverlegen.

Rücktransport

Ob die private Krankenversicherung für einen medizinisch notwendigen Rücktransport aus dem Ausland zahlt, hängt vom Tarif ab.

Schutzimpfung

Eine Schutzimpfung soll Infektionskrankheiten vorbeugen. Die private Krankenversicherung übernimmt in der Regel die Kosten für öffentlich empfohlene Schutzimpfungen.

Schwangerschaft

Bei einer Schwangerschaft übernimmt die private Krankenversicherung die Kosten für ärztliche Vorsorge sowie die Geburt.

Schweigepflichtentbindungserklärung

Grundsätzlich unterliegen Ärzte einer Schweigepflicht. Um diese aufzuheben, können Patienten eine Schweigepflichtentbindungserklärung unterschreiben.

Sehhilfe

Unter Sehhilfen werden optische Objekte zur Verbesserung der Sehfähigkeit verstanden. In der privaten Krankenversicherung hängt die Kostenübernahme vom Tarif ab.

Selbstbeteiligung

Versicherungsnehmer können durch eine vereinbarte Selbstbeteiligung Beiträge sparen. Einen bestimmten Anteil der Behandlungskosten zahlen sie dann selbst.

Solvabilität

Die Solvabilität ist die Ausstattung einer Versicherungsgesellschaft mit Eigenmitteln.

Sonderkündigungsrecht

In der privaten Krankenversicherung haben Versicherte unter bestimmten Voraussetzungen ein Sonderkündigungsrecht.

Sparbeitrag

Private Krankenversicherungen bilden mithilfe des Sparbeitrags Alterungsrückstellungen. Diese sollen Beitragssteigerungen im Alter abmildern.

Standardtarif

Der Standardtarif bietet einen Mindestversicherungsschutz in der privaten Krankenversicherung.

Tarifwechsel

Versicherungsnehmer der privaten Krankenversicherung haben zu jeder Zeit das Recht, in einen anderen Tarif zu wechseln.

Teilstationäre Behandlung

Bei einer teilstationären Behandlung werden Patienten stundenweise für einen Teil des Tages in einem Krankenhaus medizinisch versorgt.

Überschussbeteiligung

Erwirtschaftet eine private Krankenversicherung Überschüsse, müssen die Versicherten daran beteiligt werden. Die Überschussbeteiligung unterliegt einer strengen staatlichen Aufsicht.

Unisex-Tarif

Ende 2012 schreibt die EU-Gleichstellungsrichtlinie Unisex-Tarife in den Versicherungen vor. Männer und Frauen zahlen seitdem die gleichen Beiträge.

Versicherte Person

Unter der versicherten Person ist diejenige Person zu verstehen, deren Risiko durch den Versicherungsvertrag abgesichert wird.

Versicherungsantrag

Um eine private Krankenversicherung abzuschließen, müssen Interessenten einen Versicherungsantrag ausfüllen.

Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG)

Das Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) regelt die staatliche Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen.

Versicherungsbeginn

In der privaten Krankenversicherung unterscheidet man zwischen einem formellen, technischen und materiellen Versicherungsbeginn.

Versicherungsende

Eine private Krankenversicherung endet mit einer Kündigung oder dem Tod des Versicherten.

Versicherungsfall

In der privaten Krankenversicherung kommt es zu einem Versicherungsfall, wenn eine Behandlung medizinisch notwendig wird.

Versicherungsfreiheit

Eine Versicherungsfreiheit liegt vor, wenn keine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung besteht.

Versicherungsnehmer

Der Versicherungsnehmer (VN) ist Vertragspartner der Versicherung.

Versicherungspflicht für Krankenversicherung

In Deutschland gibt es eine Krankenversicherungspflicht: Jeder muss über eine Krankenversicherung abgesichert sein.

Versicherungsschein

Der Versicherungsschein ist der Nachweis eines bestehenden Versicherungsschutzes.

Vorerkrankungen

Bei Vorerkrankungen erhebt die private Krankenversicherung je nach Krankheitsbild Risikozuschläge oder lehnt in seltenen Fällen einen Antrag ab.

Vorsorgeuntersuchungen

Bei Vorsorgeuntersuchungen decken sich die Leistungen der privaten Krankenversicherung in der Regel mit denen der gesetzlichen Kassen. Einige Tarife bieten zusätzliche Leistungen.

Wahlleistungen

Wahlleistungen sind Leistungen im Krankenhaus, die über die gesetzlich vorgeschriebenen Regelleistungen hinausgehen. Die private Krankenversicherung übernimmt die Kosten dafür zumeist.

Wartezeit für die private Krankenversicherung

In der privaten Krankenversicherung gibt es eine allgemeine Wartezeit von drei Monaten. In diesem Zeitraum zahlt die Versicherung keine Leistungen.

Widerrufsrecht

In der privaten Krankenversicherung gilt das gesetzliche Widerrufsrecht. Ein Vertrag kann innerhalb von 14 Tagen widerrufen werden.

Zahlungspflicht

Der Versicherungsnehmer hat gegenüber der privaten Krankenversicherung eine Zahlungspflicht.

Zahlungsverzug

Bei einem Zahlungsverzug erhalten Versicherte eine Mahnung. Zahlen Sie ihre Beiträge über einen längeren Zeitraum nicht, wird ihr Vertrag als Notlagentarif weitergeführt.

Zahnärztliche Behandlung

Welche Kosten einer zahnärztlichen Behandlung die private Krankenversicherung erstattet, hängt vom Tarif ab.

Zahnstaffel

Die Zahnstaffel einer privaten Krankenversicherung legt für die ersten Versicherungsjahre fest, bis zu welchem Betrag zahnärztliche Behandlungen erstattet werden.

 

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