Die 10 meistgestellten Fragen

Die 10 meistgestellten Fragen zum Tarifwechsel in der PKV

 

1. Was passiert bei einem Tarifwechsel innerhalb der Gesellschaft?

Bei einem Tarifwechsel oder einer Tarifoptimierung wird überprüft, ob der Alttarif eines Versicherten durch einen aktuelleren Tarif ersetzt werden kann. Bei solch einem Tarifwechsel spart der Versicherte bei den monatlichen Beiträgen, bewahrt sich aber dennoch sein Leistungsniveau. Gesetzlich steht es jedem Privatversicherten zu, innerhalb der eigenen Versicherung in einen günstigeren Tarif zu wechseln. Dies kann unabhängig vom Alter und unabhängig von Vorerkrankungen erfolgen. Die Altersrückstellungen bleiben bei einer Tarifoptimierung erhalten.

2. Was besagt der § 204 VVG?

Mit dem Paragraphen 204 VVG des Versicherungsvertragsgesetzes ermöglicht der Gesetzgeber jedem privat Krankenversicherten in günstigere Tarife der eigenen Gesellschaft zu wechseln. Das Alter und etwaige Vorerkrankungen werden bei diesen Tarifoptimierungen nicht berücksichtigt. Die bis dahin angesparten Altersrückstellungen werden auf einen neuen Tarif übertragen.

3. Gilt § 204 VVG auch bei einem Wechsel zu einem anderen Krankenversicherer?

Der § 204 VVG ermöglicht einen Tarifwechsel innerhalb der gleichen Versicherungsgesellschaft. Der Versicherte spart bei den monatlichen Beiträgen ohne die Gesellschaft wechseln zu müssen. Ein klarer Vorteil: Die bis dahin angesammelten Altersrückstellungen bleiben erhalten und auch das Leistungsniveau wird beibehalten. Der Wechsel zu einem anderen Versicherer ist damit hinfällig und entspräche zudem einer Neuversicherung. Damit müsste sich der Versicherte erneut den Aufnahmekriterien der neuen Gesellschaft unterziehen.

4. Kann ich trotz Krankheit den Tarif wechseln?

Gesetzlich steht es allen Versicherten zu den Tarif zu wechseln – unabhängig von Vorerkrankungen. Ein neuer Tarif bietet außerdem den Vorteil, dass das Leistungsniveau gehalten wird, ohne Gesundheitsprüfung und ohne zusätzliche Risikozuschläge.

5. Muss ich mich für einen Tarifwechsel einer weiteren Gesundheitsprüfung unterziehen?

Der Wechsel in einen gleichwertigen Tarif, ist generell ohne eine erneute Gesundheitsprüfung möglich. Umfasst der neue Tarif bessere Leistungen, z.B. einen geringeren Selbstbehalt, darf die Versicherungsgesellschaft eine weitere Gesundheitsprüfung einfordern.  Allerdings darf sich die erneute Überprüfung nur auf die hinzugekommene Mehrleistung beziehen. Alternativ können Sie auf die Mehrleistungen verzichten. Die geringeren monatlichen Beiträge und der Erhalt der bisherigen Leistungen sind Ihnen sicher.

6. Kann ich auch als Rentner den Tarif wechseln?

Ein Wechsel in einen gleichwertigen Tarif empfiehlt sich besonders für Rentner. Denn wenn das Einkommen im Rentenalter sinkt, können monatliche Belastungen von 600 € und mehr für eine empfindliche Lücke im Haushaltsbudget sorgen. Durch den Tarifwechsel reduzieren sich zum einen die finanziellen Belastungen und zum anderen bewahrt der Versicherte seine Leistungen und seine Altersrückstellungen.

7. Ist es sinnvoll in den Standardtarif zu wechseln?

Der Standardtarif ist grundsätzlich immer mit Leistungseinbußen verbunden. Daher sollte der Versicherte seinen Alttarif  auf einen gleichwertigen Tarif prüfen lassen. Ein Wechsel in einen gleichwertigen Tarif erhält das bisherige Leistungsniveau – und das zu geringeren monatlichen Beiträgen. Die Leistungen im Standardtarif orientieren sich an den Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse. Dabei der der monatliche Beitrag den Höchstbeitrag der gesetzlichen Kassen nicht überschreiten. Aktuell liegt dieser bei 618,68 € zzgl. Pflege und Zusatzbeitrag (Stand 2016). Die bereits gebildeten Altersrückstellungen werden auf die monatlich zu zahlenden Beiträge angerechnet und können sich auf diese kostensenkend auswirken. Einbußen bei den Leistungen bleiben dennoch. Der Gesetzgeber wollte älteren Versicherten eine Möglichkeit geben, in günstigere Tarife zu wechseln. Daher wurde der Standardtarif eingeführt.

8. Ist der Basistarif eine Alternative?

Der Basistarif wird i.d.R. bei finanzieller Hilfsbedürftigkeit gewählt. Wer hilfsbedürftig im Sinn des Sozialversicherungsgesetzes ist, kann beantragen, dass der Maximalbeitrag von derzeit 618,86 € um die Hälfte verringert wird (Stand 2016). Besteht trotzt vermindertem Beitrag eine Hilfebedürftigkeit, besteht die Möglichkeit der staatlichen Unterstützung am verminderten Betrag. Die Leistungen im Basistarif orientieren sich an den Leistungen der gesetzlichen Kassen. Wenn Sie als Versicherter nicht als hilfsbedürftig eingestuft sind, nutzen Sie die Möglichkeit der Tarifoptimierung. Dadurch sparen Sie bares Geld bei den Beiträgen und erhalten gleichwertige Leistungen.

9. Was sind geschlossenen PKV Tarife?

Geschlossenen PKV Tarife werden am Markt nicht mehr aktiv angeboten. Das heißt, Neukunden werden für diesen Tarif nicht mehr zugelassen. Bestandskunden können jedoch weiterhin in die geschlossenen Tarife wechseln. Grundsätzlich obliegt es der jeweiligen Versicherungsgesellschaft, ob Tarife vom Markt genommen werden. Dies ist z.B. der Fall, wenn Tarife für die Versicherung unattraktiv werden und nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Leistungen werden leicht geändert und es entsteht ein neuer Tarif, der am Markt wieder wettbewerbsfähig ist. Im Jahr 2012 führte eine Entscheidung des Europäischen Gerichthof zur Schließung von Tarifen. Ab dem 21.12.2012 dürfen Versicherungen aus Gleichbehandlungsgründen keine preislichen Unterschiede mehr in den PKV Tarifen kalkulieren. Dies betrifft die sogenannten (geschlechtsabhängigen) Bisextarife, an deren Stelle nun die (geschlechtsunabhängigen) Unisextarife treten. In den Bisextarifen wurde die statisch höhere Lebenserwartung bei Frauen einkalkuliert. Bei einem Tarifwechsel innerhalb der eigenen Gesellschaft, kann es für einen Bestandskunden dennoch vorteilhafter sein in einen geschlossenen Bisextarif zu wechseln, als in einen aktuellen Unisextarif. Letztendlich entscheidet bei einem Tarifwechsel jedoch das adäquate Preis-/ Leistungsverhältnis darüber, in welchen Tarif der Kunde wechseln sollte.

10. Kann ich den Tarifwechsel bei der Versicherung selbst durchführen?

Theoretisch schein ein Tarifwechsel ganz einfach. Der Laie müsste sich jedoch mittlerweile durch mehr als 16.000 Tarife kämpfen, um den geeigneten für sich heraus zu suchen. Eine Anfrage bei der Versicherungsgesellschaft läuft häufig bei dem zuständigen Versicherungsvertreter auf. Hat dieser sich nicht auf Krankenversicherungen spezialisiert, ist es für den Vertreter natürlich auch schwer, sich im Gesetzesdschungel zurechtzufinden. Daher sollte sich der Versicherte bei unabhängigen Experten wie der Versicherungsberatung Siegfried Rott Rat suchen. Sie kennen sich im Tarifdschungel der Krankenversicherer aus und behalten die Leistungen des Versicherten im Blick.

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