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Donnerstag, 22. August 2019
   

Bundesliga

Alle News über die Fußball Bundesliga ⚽. Wir haben aktuelle Videos und Bilder, Tabellen, Statistiken, Torschützen und vieles mehr. Jetzt reinschauen!
Sport1 News
  1. Klopp vergleicht Coutinho mit Juve-Legende

    Liverpool-Trainer Jürgen Klopp hat seinen ehemaligen Schützling und Bayern-Neuzugang Philippe Coutinho erneut überschwänglich gelobt.

    Der deutsche Rekordmeister habe im 27-Jährigen "einen fußballerisch sehr dominanten Spieler, der einer Mannschaft richtig weiterhilft, der sie prägen kann", sagte Klopp dem kicker

    Der brasilianische Nationalspieler, der von 2013 bis 2018 beim FC Liverpool unter Vertrag stand, sei "bärenstark in kleinen Räumen, aber auch schnell genug für große Räume", sagte der 52-Jährige. Außerdem schwärmte Klopp von Coutinhos Abschluss: "Seit Alessandro del Piero, der die Bälle aus ähnlichen Positionen in den Winkel gefeuert hat, habe ich keinen mehr gesehen, der das auf die gleiche Art und Weise in dieser Häufigkeit macht, in Abschlussaktionen von links nach innen ziehend."

    Coutinho vor Debüt gegen Schalke 04

    Coutinho, der für eine Leihgebühr von 8,5 Millionen Euro an die Isar wechselte, trainiert seit Dienstag mit dem Team von Trainer Niko Kovac und soll für das Spiel bei Schalke 04 am Samstag (Bundesliga: FC Schalke 04 - FC Bayern München, ab 18.30 Uhr im LIVETICKER) bereit sein.

    Der spanische Meister FC Barcelona hatte im Januar 2018 insgesamt 145 Millionen Euro sowie Zuschläge von 15 Millionen Euro an den FC Liverpool gezahlt.

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  2. Wenig England, viel Frankreich - Legionäre der Bundesliga

    Die Legionäre der Bundesliga zum Durchklicken:

    Aus welchen Ländern kommen die meisten Legionäre in der Bundesliga?

    Während aus Österreich und Frankreich jede Menge Profis in die Bundesliga strömen, sind Engländer kaum vertreten. Auch aus Italien finden nur wenige Fußballer den Weg über die Alpen.

    SPORT1 checkt die Nationalitäten der Bundesligaprofis - mit überraschendem Ausgang.

  3. Wechselt Boateng oder Sanches? Oder beide?

    Das Transferkarussell beim FC Bayern macht doch nicht Halt.

    Nach den Leihen von Ivan Perisic und Philippe Coutinho sowie dem Kauf von Michael Cuisance schienen die Transferaktivitäten des Rekordmeisters beendet zu sein. Der Kader umfasst inzwischen 20 Feldspieler. 

    Karl-Heinz Rummenigge machte am Mittwoch am Rande der Wahl der DFL-Generalversammlung aber deutlich, dass sich höchstwahrscheinlich noch etwas in Sachen Abgänge tun wird. 

    Boateng ist weiter auf dem Markt

    Die Verkaufskandidaten sind altbekannt: Jérôme Boateng und Renato Sanches.

    Wechseln nun beide bis zum Ende des Transferfensters am 2. September (18 Uhr)? Wechselt nur einer beiden? Oder doch keiner? Wird Ersatz geholt, falls mindestens einer geht? SPORT1 klärt auf.

    Im Fall von Boateng bestätigte Rummenigge, was SPORT1 zuvor berichtet hat: Der Ex-Nationalspieler ist weiterhin auf dem Markt.

    Soll heißen: Obwohl Boateng von den Klubbossen und Trainer Niko Kovac in der Vorbereitung wegen seiner Fitness, seines Trainingseifers und seiner guten Leistungen in den Tests gelobt wurde, stand der 30-Jährige immer auf der Verkaufsliste. Dort steht er, seitdem ihm Bayern-Präsident Uli Hoeneß nach Saisonende einen Wechsel nahegelegt hat. 

    Keine faire Chance für Boateng?

    Lobte man ihn zuletzt deshalb so offensiv, um ihn öffentlich anzupreisen und ihn für potenzielle Abnehmer attraktiv zu machen? Die jüngsten Aussagen von Rummenigge lassen den Verdacht zumindest zu, denn eine faire Chance auf einen Platz in der Startelf scheint Boateng nie gehabt zu haben.

    In der Vorbereitung leistete er sich kaum Fehler, im DFB-Pokal und beim Liga-Auftakt aber spielte er keine Minute. "Wenn er den Klub verlassen möchte, dann muss er uns das mitteilen. Dann werden wir uns damit befassen", erklärte Rummenigge am Mittwoch.

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    In Houston hatte er am 20. Juli über Boatengs Zukunft noch anders gesprochen: "Er hat sich top vorbereitet auf diese Reise. Er kam mit bestem Gewicht und schon einer gewissen Fitness. Da ist sicherlich noch nicht das letzte Wort gesprochen". Nun kann er wieder weg. 

    Aber will er überhaupt wechseln? Denn Rummenigge machte Mittwoch auch klar, dass der Impuls für einen Transfer von Boateng kommen müsse.

    Boateng will um den Henkelpott spielen

    SPORT1 weiß: Boateng würde wechseln, aber nicht zu jedem x-beliebigen Verein – möge das Angebot noch so gut sein. Ein Wechsel nach Florenz etwa (wie der von Franck Ribéry) ist für Boateng kein Thema. Sein Anspruch: Er möchte nochmal die Champions League gewinnen – am liebsten mit seinen Bayern. 

    Wie schon in den Wochen zuvor, mangelt es derzeit an konkreten, vor allem sportlich interessanten Angeboten für Boateng. Rein monetär betrachtet hat der Innenverteidiger zudem keinen Grund zur Flucht. Sein Jahressalär in München beträgt über zehn Millionen Euro, womit er zu den Top-Verdienern zählt. Geld, das sich die Bayern gern sparen und obendrauf am liebsten noch Ablöse kassieren würden. 

    Hinzukommt, dass 80-Millionen-Neuzugang Lucas Hernández nach seiner Knie-OP bereits fit ist und laut Rummenigge mit den Hufen scharrt. E werde für Boateng nicht einfach, auf die von ihm eingeforderte Spielzeit zu kommen, machte der Vorstandsboss deutlich. Schließlich hätten sich zum Bundesliga-Start gegen Hertha BSC (2:2) auch Niklas Süle und Benjamin Pavard in der Innenverteidigung bewährt. 

    Martínez könnte Boateng-Abschied kompensieren

    Die Bayern wissen, dass Boateng (Vertrag bis 2021) das Heft des Handelns in der Hand hat. Würde Boateng wechseln, ist es unwahrscheinlich, dass in der Defensive nachgerüstet wird. Mit Javi Martínez stünde ein Ersatz bereits im Kader.

    Tendenz: Boateng bleibt.

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    Neu, aber nicht überraschend ist das das erneute Umdenken bei Sanches. Der Portugiese galt nach Saisonende bereits als Verkaufskandidat, weil er mehr Spielzeit einforderte und diese Chance in München nicht gegeben sah.

    Auf der USA-Reise Mitte Juli gab es zwischen ihm, Kovac und Rummenigge jedoch ein klärendes Gespräch. Mit dem Ergebnis, dass der 22-Jährige nicht verkauft wird, da in ihm großes Potenzial gesehen wird. Sanches willigte mehr oder weniger freiwillig ein, auch weil ihm Spielzeit in Aussicht gestellt wurde.

    Sanches wird nach Berlin-Spiel deutlich

    Daraufhin kam er in jedem der bislang drei Pflichtspiele zum Einsatz, spielte im Schnitt aber nur 29 Minuten, in denen er nicht vollends überzeugte. Zu wenig für Sanches. Nach seinem Fünf-Minuten-Einsatz gegen die Hertha erklärte er bei SPORT1, nun doch wechseln zu wollen.

    Noch am gleichen Abend ermahnte ihn Rummenigge, Ruhe zu geben und bekräftigte, dass Sanches nicht veräußert werde. "Das geht nicht!", erklärte Rummenigge. Einen Tag später bekam Sanches von Kovac laut BILD eine 10.000-Euro-Strafe aufgebrummt, weil der Trainer sich öffentlichen Unmut nicht mehr gefallen lassen will.

    Am Mittwoch erklärte Rummenigge nun: "Wir werden mit ihm und seinem Berater sprechen." Zwar gefalle ihm der Spielertyp Sanches. Allerdings schränke die Leihe von Coutinho Sanches' Einsatzzeiten weiter ein. Daher müsse nun eine Lösung her, bei der Sanches "mitspielt und die auch am Ende des Tages für den FC Bayern und vor allen Dingen auch für den Trainer tragbar ist".

    Vereinsintern ist das Sanches-Thema heikel. Zum einen hat er wegen seiner Fähigkeiten viele Befürworter (u.a. Rummenigge, Mitspieler wie Niklas Süle). Zum anderen ist er ein potenzieller Brandherd, weil er sich traut, seinen Unmut auch öffentlich zu äußern. Ohne Spielpraxis sieht er sich aussichtslos im Kampf um eine Rückkehr in die portugiesische Nationalmannschaft. Gäben die Bayern nun allerdings klein bei, könnte das den Anschein erwecken, dass sich Sanches erfolgreich rausgemotzt hätte. 

    Tendenz: Sanches wechselt. 

    Ein Sanches-Verkauf dürfte allerdings dafür sorgen, dass die Bayern im Mittelfeld nochmal nachrüsten. Weiterhin auf der Kandidaten-Liste steht der 22-Jährige Marc Roca von Espanyol Barcelona, der den Bayern bisher zu teuer war. Roca-Berater Juan Manuel Mata sagte gegenüber Sky: "Wir haben noch über eine Woche Zeit. Seine Ausstiegsklausel beträgt 40 Millionen Euro, und die müssen gezahlt werden: Es gibt eben Dinge im Leben, über die verhandelt man nicht."

  4. Gladbach stoppt Moukoko - BVB verliert Spitzenspiel

    No Moukoko, no Party - dies beschreibt die Situation bei der U19 von Borussia Dortmund wohl aktuell am besten. 

    Das erst 14 Jahre alte Ausnahmetalent traf bei seinem Debüt in der U19 gegen den Wuppertaler SV gleich sechsmal - doch seither klappt nicht mehr viel.

    Auf das 0:2 gegen den 1. FC Köln folgte am Mittwoch eine 1:2-Niederlage gegen die A-Jugend von Borussia Mönchengladbach. 

    Hoffnungsträger Moukoko, vor kurzem vom BVB mit einem Fördervertrag bis 2022 ausgestattet, stand zwar 90 Minuten auf dem Platz, konnte allerdings wie seine Kollegen nicht überzeugen.

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    In der Tabelle liegt der BVB nun auf Platz sechs, während Gladbachs Nachwuchs ganz oben thront. Die nächste Chance bekommt der BVB-Nachwuchs am kommenden Sonntag, wenn es zum Spiel gegen den Aufsteiger aus Bielefeld.  

  5. Kevin Trapp bereut PSG-Abgang nicht

    Nationaltorhüter Kevin Trapp steht ohne Wenn und Aber hinter seiner Entscheidung zur Rückkehr vom französischen Meister Paris St. Germain zum Bundesligisten Eintracht Frankfurt.

    Trapp steht hinter seiner Entscheidung

    "Ich bereue meinen Abgang aus Paris nicht", sagte Trapp vor dem Play-off-Hinspiel zur Europa League bei Racing Straßburg am Donnerstag.

    "Ich hatte eine gute und lehrreiche Zeit dort, habe aber bewusst für fünf Jahre in Frankfurt unterschrieben", so Trapp: "Der Klub entwickelt sich in eine sehr positive Richtung. Ich habe noch Großes mit der SGE vor."

    Aus seiner Zeit bei Paris kennt der Schlussmann Straßburg "ganz gut. Mit PSG hatten wir hier durchaus schon mal Probleme. Racing hat ein körperlich starkes Team, das es sich verdient hat, diese Partie zu bestreiten."

    Auch Trainer Adi Hütter warnte vor den Franzosen: "Straßburg hat einige starke Einzelspieler. Sie sind stark im Umschaltspiel", sagte der Österreicher. Der Gegner habe aber "Lücken, die es auszunutzen gilt".

   

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