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Montag, 19. Februar 2018
   

Bundesliga

Alle News über die Fußball Bundesliga ⚽. Wir haben aktuelle Videos und Bilder, Tabellen, Statistiken, Torschützen und vieles mehr. Jetzt reinschauen!
Sport1 News
  1. Wie Hoffmann jetzt den HSV umkrempeln will

    Lautsprecher statt Leisetreter, Comeback statt Kontinuität: Bernd Hoffmann (55) ist neuer Präsident des taumelnden Hamburger SV.

    Der Diplom-Kaufmann setzte sich bei der hitzigen Mitgliederversammlung gegen den Amtsinhaber Jens Meier äußerst knapp durch und kehrt damit in die Klubspitze der Norddeutschen zurück.

    Herausforderer Hoffmann, der bereits von 2003 bis 2011 Vorstandsvorsitzender des Bundesligisten war, erhielt bei der Abstimmung des Gesamtvereins am Sonntag 585 Stimmen und damit 25 mehr als sein Kontrahent Meier (560 Stimmen).

    Einige Anhänger skandierten nach der Wahl "Hoffmann raus", andere sangen "So sehen Sieger aus". Diese Wahl hat den Hamburger SV tief gespalten. SPORT1 erklärt den Kurs des neuen Präsidenten und erklärt, warum Sportdirektor Jens Todt vor dem Aus steht.

    Wie fällt Hoffmanns bisherige HSV-Bilanz aus?

    In seiner Zeit als Vorstandsvorsitzender (2003-2011) beim Bundesliga-Dino war der sportliche Erfolg zwar noch da, doch damals begannen auch die finanziellen Probleme der Norddeutschen. Gemeinsam mit dem damaligen Sportchef Dietmar Beiersdorfer holte er Hochkaräter wie Rafael van der Vaart oder Nigel de Jong an die Alster, die den HSV aber finanziell ins Wanken brachten.

    Sein Streit mit Beiersdorfer und dessen Abschied läuteten auch Hoffmanns Ende bei den Rothosen ein. Am 16. März 2011 trennte sich der HSV von Hoffmann, nachdem dieser zuvor in einer Doppelfunktion fungiert hatte.

    "Ich habe in den letzten Jahren meiner Amtszeit auch das eine oder andere mal danebengelegen", räumte der gebürtige Leverkusener auf der Mitgliederversammlung Fehler in der Vergangenheit ein.

    Gegenkandidat Meier attackierte Hoffmann, er habe in seiner Zeit als Vereinschef von 2003 bis 2011 nicht besser gewirtschaftet und in seiner letzten Bilanz "auch 100 Millionen Euro Schulden" geschrieben.

    Was sind Hoffmanns Ziele?

    "Ein 'Weiter so' kann es nicht geben. Wir brauchen dringend eine Trend-Umkehr", kündigte der 55-Jährige am Sonntag einen erneuten Umbruch beim Bundesliga-Krisenklub an. Die aktuelle Führung mit dem Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen und Sportchef Jens Todt steht demnach schon wieder vor dem Aus.

    Vor allem Todt muss heftig um seinen Posten zittern. Nach SPORT1-Informationen hatte Ex-Trainer Markus Gisdol im Sommer vehement Verstärkungen beim Sportdirektor gefordert - bis Gisdol sogar Illoyalität vorgeworfen wurde. Doch Todt blieb hart - und Gisdol flog nach der erneuten sportlichen Talfahrt. 

    Entlassen kann der Aufsichtsrat, in den Hoffmann gewählt wurde, allerdings nur Vorstände - und nicht den Sportdirektor. Todt könnte wiederum nur vom Vorstand vor die Tür gesetzt werden.

    Auch der Vorstandschef Bruchhagen räumte am Sonntag Versäumnisse in der Transferpolitik ein: "Ich muss mir selbst ankreiden, dass ich es nicht geschafft habe, diese Veränderungen umzusetzen."

    Hoffmann deutete den Austausch von Verantwortungsträgern auf allen Ebenen an: "Der Erfolg eines Bundesligisten hängt von sieben bis acht Personalien ab". Nach der Versammlung legte er nochmal nach: "Wir sind in bestimmten Bereichen nicht wettbewerbsfähig aufgestellt."

    Zwar ist der ehemalige HSV-Vorstandsvorsitzende Präsident des Stammvereins, doch Hoffmann kündigte eine Veränderung des Fokus auf die Fußball-AG, die die "Herzkammer" des e.V. sei.  Im Aufsichtsrat steht dem 55-Jährigen ebenfalls der Vorsitz zu, allerdings wurde erst vor zwölf Tagen Michael Krall als neuer Vorsitzender gewählt.

    Kein Thema ist die Übernahme des Amtes des Vorstandsvorsitzenden - zumindest vorerst.  "Meine Aufgabe ist jetzt die des Präsidenten des e.V. und alles andere ist Zukunft. Ich gehe davon aus, dass wir als Aufsichtsrat eine gute Nachfolgeregelung für Herrn Bruchhagen finden werden – wenn sie denn ansteht", meinte der neue HSV-Präsident.

    Welche Rolle spielt Klaus-Michael Kühne zukünftig?

    Der 55 Jahre alte Hoffmann gilt als Freund von Klaus-Michael Kühne. Am Sonntag äußerte er Verständnis für die Unzufriedenheit des Investors. "An seiner Stelle würde mir der Hals platzen", sagte er. Wenn man sportlich wieder in die Bahn finde, könne Kühne ein verlässlicher Partner sein.

    Todt und Bruchhagen hatten auf die Unterstützung des Gönners verzichtet, worauf der Wahl-Schweizer mit harscher Kritik und zahlreichen Interviews in Hamburgs Boulevard-Presse reagierte. So entstand zusätzlich Unruhe. Doch unter Hoffmann soll Kühne wieder ins Boot geholt werden.

    Wie plant Hoffmann bei einem Abstieg des Hamburger SV?

    Die sportliche Situation beim HSV ist prekär. Platz 17 und sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Auch der neue Trainer Bernd Hollerbach konnte bis jetzt noch nicht den Umschwung einleiten. Doch Neu-Präsident Hoffmann ist nicht bange.

    Im Falle eines Abstiegs "würden wir Rotz und Wasser heulen", sagte der 55-Jährige. "Und dann würden wir es auch eine Woche lang tun." Dann aber werde der Klub wieder aufstehen und ein "neues Kapitel in der HSV-Geschichte positiv schreiben."

    Erst einmal muss Hoffmann aber versuchen, die entstandenen Gräben unter den Mitgliedern und Vereinsverantwortlichen wieder zuzuschütten.  "Wenn wir den Gegner weiter im eigenen Verein sehen, werden wir es zu nichts bringen",  so das Fazit des 55-Jährigen nach der turbulenten Mitgliederversammlung.

  2. Robbens Eigenwerbung setzt Bayern unter Druck

    Als Arjen Robben in Wolfsburg einen Strafstoß vergab, kam bei ihm eine bittere Erinnerung hoch. "Mein letzter verschossener Elfmeter", sagte der Niederländer, "war im Champions-League-Finale 2012".

    Damals, im Endspiel gegen Chelsea, in der heimischen Arena. Robben trat in der Verlängerung vom Punkt an. Hätte er getroffen, wäre es vermutlich gar nicht erst zum Elfmeterschießen gekommen. Chelsea hätte nicht gewonnen. Und Bayern wäre eine der bittersten Niederlagen der Vereinsgeschichte erspart geblieben.

    Diese Gedanken geisterten also durch Robbens Kopf, als Koen Casteels seinen Schuss an den Pfosten lenkte. Was Robben zu dem Zeitpunkt, Bayern lag in jener 55. Minute übrigens noch 0:1 hinten, noch nicht wissen konnte: Sein Fehlschuss sollte dieses Mal keine Rolle spielen.

    Dass die Bayern das Spiel im Schlussspurt noch in einen  2:1-Sieg verwandelten, war indes sehr wohl Robbens Verdienst. 

    Tor vorbereitet, Elfmeter herausgeholt

    Zunächst bereitete er den Ausgleich Sandro Wagners vor, dann holte Robben den zweiten Strafstoß, den Robert Lewandowski in der Nachspielzeit zum Sieg verwandelte, höchstselbst heraus. 

    Es waren nur die zwei prominentesten Leistungsnachweise, die seine Bedeutung für das Bayern-Spiel zeigten. Denn dieser Arjen Robben wartet ja noch immer auf ein Angebot zur Vertragsverlängerung.  

    Der Niederländer möchte seine Karriere am liebsten in München beenden. Doch noch zieren sich die Bosse, ihm ein neues Arbeitspapier vorzulegen. Wenn man Robben in Wolfsburg beim Fußballspielen zugesehen hat, kann man das befremdlich finden. 

    Auf 87 Ballkontakte kam er am Ende, von allen Zweikämpfen der Bayern-Stars bestritt er die meisten (30, davon 16 gewonnen). Er, der Außenstürmer, der den rechten Flügel noch immer rauf und runterflitzt wie eh und je.

    Fast jeder Bayern-Angriff in der Volkswagen Arena lief über Robben. Er war an den meisten Torschüssen beteiligt (vier eigene, fünf Vorlagen). Dass Robben von der kollektiven Rotation seines Trainers ausgenommen war, dürfte kein Zufall gesehen sein. Im Gegensatz zu vielen Kollegen spielte er die vergangenen drei Pflichtspiele jeweils 90 Minuten durch.

    "Wir gehen bis zur letzten Minute auf Sieg"

    Und Robben ist jemand, der auch dann noch heiß läuft, wenn andere den Abpfiff herbeisehnen. "Es stimmt, wenn Thomas Müller sagt, dass das Team geil ist. Wir gehen bis zur letzten Minute auf Sieg", sagte er am Samstag nach dem Sieg.

    Bis zur letzten Minute also. Bei der Energie, mit der Robben noch über den Rasen stürmt, sollte seine Zeit in München nach objektiven Befinden noch lange nicht abgelaufen sein.

    Kenner trauen dem 34-Jährigen mindestens noch eine weitere Saison beim Rekordmeister zu, sollte er bis zum Sommer von Verletzungen verschont bleiben. 

    Bleibt da nur noch der Makel mit den Elfmetern. Wobei das mit dem Makel auch so eine Definition für sich ist. "Also, ein Mal in sechs Jahren einen Elfmeter zu verschießen, kann passieren", befand Robben noch an Ort und Stelle. "Wenn du danach noch eine Torvorlage machst und einen Elfmeter herausholst, dann kann man zufrieden sein."

    Wer will ihm in dieser Sache widersprechen? Zumal Bayern ja auch noch einen Spezialisten für Strafstöße hat. Robert Lewandowski verwandelte am Samstag seinen 17 Bundesliga-Elfmeter in Folge. Damit stellte er den Rekord eines gewissen Hans-Jörg Butt ein.

    Dass dem früheren Leverkusen- und Bayern-Keeper noch jemand die Elfer-Domäne streitig machen würde, galt lange Zeit als ausgeschlossen. 

  3. Erstes Montagsspiel sorgt für Proteste

    Der Bundesliga-Sechste Eintracht Frankfurt empfängt den Tabellendritten RB Leipzig. Ein Flutlichtspiel und wichtige Punkte im Kampf um die europäischen Plätze lassen eigentlich Vorfreude auf das Spiel vermuten. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: Das erste Montagabendspiel der Saison (ab 20.30 Uhr im LIVETICKER) sorgt für gereizte Stimmung.

    Boykott, Innenraumsturm, Spielunterbrechung, Choreographien und Banner - all das sollen die Fans von Eintracht Frankfurt bei ihrer Mobilmachung rund um das erste reguläre Montagsspiel der Bundesliga planen.

    Die DFL hat für diese Saison fünf Montagsspiele angesetzt - offiziell, um den Vereinen, die in der Europa League zum Einsatz kommen, einen Tag mehr Ruhe zu gönnen. Allerdings vermuten nicht nur die protestierenden Anhänger viel mehr, dass finanzielle Gründe dahinter stecken.

    Durch eine weitere Aufsplittung des Spieltags werden mehr TV-Gelder generiert.

    "Es wird eine enorme Welle des Protests sichtbar werden", sagte Eintracht-Vorstand Axel Hellmann der Bild am Sonntag: "Es gibt bei einem Großteil der Fans eine tiefe innere Überzeugung, dass der Montag eine Fehlansetzung ist."

    Wie groß die Furcht vor ausufernden Protesten und Ausschreitungen ist, zeigt die Vorsichtsmaßnahme Hellmanns. Der 46-Jährige wird das Spiel im Innenraum anstatt wie gewohnt in der Loge verfolgen - um notfalls schnell eingreifen zu können.

    Wie sehen die Proteste aus?

    Wie genau die Proteste gegen die Ansetzung der Deutschen Fußball Liga (DFL) am Ende aussehen werden, ist offen. Über zahlreiche Aktionen wird spekuliert. So rechnet die Eintracht nur mit 32.000 Zuschauern, obwohl 43.000 Eintrittskarten verkauft wurden. Zudem sollen die Pfiffe von Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin) mit Vuvuzelas übertönt werden. 

    Die Ansage der Anhänger, die ihre Aktion gegen den Kommerz im Fußball richten, ist eindeutig. "Wir haben nicht vor, der DFL als stimmungsvolles Klatschvieh eine farbenfrohe und lautstarke Kulisse zu liefern", ließ der "Nordwestkurvenrat" wissen.

    Sicher sind auch schon die nächsten Proteste beim Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Augsburg am 26. Februar. Das BVB-Bündnis Südtribüne, dem Fanklubs und Ultragruppen angehören, hat einen Boykott angekündigt.

    Kovac versteht die Anhänger

    Eintracht-Trainer Niko Kovac ("Ich bin kein Freund von Montagsspielen") kann die Anhänger durchaus verstehen. "Wir spielen Fußball für die Zuschauer. Wenn die ihre Rechte angegriffen sehen, haben sie das Recht, dagegen zu demonstrieren", sagte der Coach am Sonntag.

    RB-Trainer Ralph Hasenhüttl dagegen versteht die Aufregung nur bedingt: "In Leipzig ist es noch nicht so lange her, dass man montags gespielt hat, und in Frankfurt sind die Zweitligazeiten ja auch noch nicht so lange her."

    Sportlich gesehen geht es für beide Vereine um wichtige Punkte im Kampf um die internationalen Plätze. Dabei könnten die Frankfurter (36 Punkte) die Leipziger (38) mit einem Sieg überholen und vorerst einen Königsklassen-Platz erobern.

  4. Dreckiger Sieg: Reus bringt dem BVB das Spielglück zurück

    Die BVB-Fans skandierten seinen Namen noch minutenlang nach dem Abpfiff, und Marco Reus genoss diese verbalen Streicheleinheiten gemeinsam mit seinen Kumpels Mario Götze und Andre Schürrle in vollen Zügen.

    Eine gelungene Kombination des Kreativ-Trios, das erstmals gemeinsam in der BVB-Startelf stand, machte beim 1:0 (1:0)-Erfolg bei Borussia Mönchengladbach den Unterschied und führte die Dortmunder in der Tabelle auf Rang zwei. (DATEN: Tabelle der Bundesliga)

    Reus schloss gegen seine alte Liebe nach Vorarbeit von Götze und Schürrle sehenswert über den verdutzten Gladbacher Torhüter Yann Sommer hinweg zur Führung (32.) ab - es war Reus' erster Treffer seit dem 20. Mai 2017 gegen Bremen. (DATEN: Alle Ergebnisse im Überblick)

    "Ich habe den Ball gar nicht gut getroffen. So wollte ich eigentlich nicht schießen. Ich bin aber trotzdem froh, dass er so reingegangen ist", sagte Reus später bei Sky und bekannte: "Wir haben viel Glück gehabt, Gladbach war eigentlich die bessere Mannschaft."

    Bürki stellt Saisonrekord auf

    Vor allem der herausragende Roman Bürki trieb die nun seit vier Spielen sieglosen Gladbacher in die Verzweiflung. (LIVETICKER zum Nachlesen)

    "Wir haben mit einem außergewöhnlichen Tor und mit einem überragenden Torhüter, der uns den Sieg festgehalten hat, das Spiel über die Zeit gebracht", sagte BVB-Trainer Peter Stöger, der auch in seinem achten Spiel ungeschlagen blieb und damit einen Klub-Rekord aufstellte.

    Die elf Paraden von Schlussmann Bürki waren ebenfalls Saisonrekord. "Ich bin stolz auf die Leistung und froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte", sagte Bürki bei SPORT1 - und nahm den Kritikern damit den Wind aus den Segeln: "Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft, am Donnerstag war ich wieder der Idiot. Ich nehme es, wie es kommt. Ich versuche immer mein Bestes und bin froh, dass es heute geklappt hat."

    Mit Selbstvertrauen nach Bergamo

    Den Schwung will Bürki nun ins Sechzehntelfinale der UEFA Europa League mitnehmen, um auch im Rückspiel bei Atalanta Bergamo am Donnerstag (ab 19 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) zu bestehen. "Wir müssen dort sehr dominant auftreten und zeigen, dass wir unbedingt weiterkommen wollen", sagte der Schweizer.

    Am 22. Februar zeigt SPORT1 das Gastspiel des BVB in Bergamo ab 21 Uhr LIVE im TV. Der Countdown zur UEFA Europa League Zeiten beginnt bereits ab 19 Uhr. In den Highlights ab 23.00 Uhr werden ausführliche Zusammenfassungen der restlichen Partien mit dem anderen deutschen Vertreter RB Leipzig und den internationalen Top-Teams wie Arsenal, Marseille, Milan, Atletico, Lyon oder Lazio sowie Reaktionen zu den Spielen gezeigt.

    Auf dem schwer bespielbaren Rasen machte Bürki gleich mehrere Chancen der Gladbacher zunichte, wie etwa gegen Lars Stindl (13.) und Raul Bobadilla (28.). Jannik Vestergaard (42.) traf zwar ins Tor, er stand aber im Abseits, und Schiedsrichter Bastian Dankert entschied mit Hilfe des Video-Assistenten richtig.

    Stindl und Co. verzweifeln an Bürki

    Gladbach erhöhte nach der Pause den Druck und drängte den BVB energisch zurück. Stindl und Bobadilla scheiterten innerhalb weniger Sekunden an Bürki (55.), BVB-Abwehrchef Sokratis kratzte den Ball anschließend von der Linie. Hazard (59.) schloss nach doppeltem Doppelpass zu hektisch ab.

    Dortmund gingen nach der Europa-League-Partie am Donnerstag gegen Atalanta Bergamo (3:2) zunehmend die Kräfte aus, rettete das Ergebnis aber schließlich über die Zeit.

  5. Gladbachs Verletzungssorgen wachsen

    Dieter Hecking, Trainer des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach, fürchtet den nächsten verletzungsbedingten Ausfall.

    Verteidiger Nico Elvedi (21) knickte in der Schlussphase gegen Borussia Dortmund (0:1) am Sonntagabend um, konnte kaum noch auftreten und humpelte nach dem Abpfiff mit schmerzverzerrtem Gesicht in die Kabine. Eine Diagnose steht noch aus.

    "Er hat gesagt, dass es geknackt hat", sagte Hecking über Elvedi: "Wenn Spieler so etwas sagen, ist es nie gut. Wenn bei uns in der momentanen Phase ein Spieler vom Feld humpelt, befürchte ich alles."

    Hecking musste zudem Stürmer Raul Bobadilla in der 79. Minute vom Feld nehmen. "Er hat gesagt, dass er leider wieder etwas in seiner Wade spürt", meinte der Coach: "Ich hoffe, es ist nicht so schlimm."

    Gladbach hat große Verletzungssorgen - unter anderem Spielgestalter Raffael fehlt derzeit.

   

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